Zuchtphilosophie

Zucht heißt nicht vermehren, Zucht heißt verbessern  

Es ist nicht einfach damit getan ein Fohlen zu produzieren. Sie sollten sich vorher im Klaren sein, wie ihr Fohlen aussehen soll. Bedenken Sie, dass Mutter Natur sich nicht 100 % in die Karten schauen lässt. Es wäre zu einfach wenn man nur den Hengst A nehmen würde, ihm die Stute B zuführte und dann ein Fohlen bekäme, welches alle guten Eigenschaften von A und B in sich vereint.

Von einigen Attributen weiß man jedoch, dass sie sich dominant vererben können. Dazu gehören u.a. die Stellungsfehler, oft auch Charakterfehler und häufig Allergien. Vermeiden Sie mit solchen Elterntieren zu züchten! Das bedeutet nicht, dass Sie jetzt zum Fehlersucher werden sollen, aber lassen Sie sich auch nicht einreden, dass krumme Beine oder weiche Gelenke lediglich Schönheitsfehler sind. Ganz hart gesagt taugt jedes Pferd nur so viel, wie sein schlechtestes Bein.

Gerade bei Tinkern sieht man sehr häufig Stellungsfehler. Das liegt aber nicht daran, dass dies eine Eigenheit dieser Rasse ist, sondern eher daran, dass sehr viele schlechte und dadurch billige Pferde eingeführt wurden, um damit die „schnelle Mark“  zu machen.  Fallen Sie nicht auf einschlägige Slogan rein.

 …..denn  Qualität kostet Geld